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Hufheilpraktiker nach Dr. Straßer werden Menschen aus allen möglichen Fachrichtungen (Handwerker, Betriebswirte, Biologen, Heilpraktiker, Tierheilpraktiker, Osteopathen, Homöopathen usw.)! Viele von Ihnen haben sich bereits durch die Teilnahme an Intensiv-Hufseminaren
und durch die Beschäftigung mit den Problemen der eigenen Pferde einen intensiven Einblick in das Thema verschafft. So sind ca. 25% der Schüler die Halter von Patientenpferden bzw. von Pferden die von einem Hufheilpraktiker behandelt, betreut, gerettet werden oder wurden und hierdurch ähnliches tun wollen.
Die Entscheidung in diesem Bereich aktiv zu werden sollte eine Herzenzangelegenheit sein - eine echte Berufung. Man muß den Huf durch das neue Know-how auf jedem Kubikzentimeter kennen lernen und die Funktionsweise verstehen wollen.
Man lernt den gesamten Organismus zu beurteilen und den Huf im Besonderen. Dieses ganzheitliche Upgrade des ehemaligen Hufpflegers
mit dem heutigen Namen "HUFPHEILPRAKTIKER"umfaßt neben einer absoluten Spezialisierung auf die Hufe nun auch die Aspekte der Haltung, des Sozialverhaltens der Pferde, der Reitweisen, der Ausrüstung, der Ernährung, der Zahnkunde bei Equiden, der Huforthopädie, der Physio- und Osteopathie, der Funktionsweise der inneren Organe, der Gewebelehre, der Hufschmiedearbeit, wobei natürlich niemals beschlagen wird (man muß die Auswirkung jeder Art von Hufbeschlag kennen, um zu wissen warum man es besser läßt), des Kommunikationstrainings, denn schließlich wollen wir den Pferdehalter optimal aufklären und des Horseman-Ship. Zu allen Bereichen werden die entsprechenden Zusammenhänge und das Zwischenspiel der Komponenten erklärt.
So entsteht die Fähigkeit nach Jahren des Trainings durch praktische Umsetzung und Austausch mit anderen Fachdisziplinen zu wissen, wo ist der Spezialist für Hufe gefragt (und diese Arbeit dann auch handwerklilch präzise zu leisten) und gleichzeitig zu wissen mit welchen Fachleuten ist es angebracht im Konzert der Heilung zu spielen.
Das Besondere an der Methode ist sicherlich, dass hier eine Priorisierung der "HEILUNG" gebenüber der "UNTERDRÜCKUNG von SYMPTOMEN" besteht. Wir priorisieren also die Heilung vor einer absoluten und permanenten, meist ausbeuterisch vom Menschen motivierten Diensttauglichkeit der Pferde. Die Vielzahl der Verhaltensweisen und Behandlungen im heutigen Turniersport verstoßen ja im erheblichen Maße gegen die von der FN entwickelten Leitbildgedanken. Es besteht also auch bei den Hufheilpraktikern keine grundsätzliche Einstellung gegen das Pferd im Sport oder im Wettbewerb, wenn die Kapazitäten des Pferdes in physischer und psychischer Hinsicht respektiert wird.
Virtuos arbeitet ein ausgebildeter Hufheilpraktiker, der ein Pferd auf den Heilungsprozess bringt, ohne das der Komfort des Pferdes in dieser Übergangsphase zur Gesundung allzu stark beeinträchtigt wird. Das ist dann möglich, wenn krankhafte Vorgänge und Zustände ein progressives Vorgehen zulassen, wodurch eine allmähliche Heilung eintreten kann.
Es ist jedoch auch möglich, dass in manchen Fällen bei der Beseitigung von Ursachen das Pferd zunächst sämtliche Krankheitsmerkmale darstellt und hier langzeitig unterdrückte Symtome erstmalig anzeigt. Ähnlich wie die sogenannte Erstverschlimmerung bei einer homöopathischen Gabe. Hier ist nur mit effektivem Handeln und konsequenter Ursachenbeseitigung zu handeln, sonst sind die Tage der Pferde in der Regel gezählt.
Entgegen anderer Darstellungen möchten wir darüber informieren, dass nach der Methode Dr. med. vet. Hiltrud Straßer tatsächlich niemals invasiv gearbeitet wird. Wir versuchen auch in der Heilungsphase ein großes Augenmerk auf den Komfort der Pferde zu legen.
Eine sehr große Anzahl von Pferden mit Hufrolle, Hufrehe, Hornspalten oder extrem schlechter Hornqualität usw. werden jedes Jahr von uns gerettet. Die Vielzahl dieser Fälle waren nach klassischen Kriterien austherapiert.
Auch das sei gesagt: Natürlich kochen auch wir nur mit Wasser, weshalb auch bei uns leider nicht alle Pferde geheilt werden können. Fehlt also zuviel Knochen, um beispielsweise die Aufhängung des Hufbeins in der Hornwand neu zu bilden oder bestehen andere schwere Organschäden können auch wir manchmal keine Heilung der Tiere mehr bewirken.
Jedoch können wir anhand unserer Dokumentationen und Aufzeichnungen, die weltweit existieren belegen, dass die Methode in vielen aufgegebenen Fällen offensichtlich die Rettung war.
Ebenso können wir darlegen, dass Pferde gleich welcher Rasse erst recht in der heutigen Nutzungssituation keinen Bedarf an permanentem Hufschutz haben. So hat z.B. ein Kutschfahrer, der auch an den franz. Meisterschaften im Kutschefahren beteiligt ist im September 2009 eine Kutschfahrt von 1.000 KM mit 2 nach Straßer ausgeschnittenen Pferden absolviert. Beide Pferde waren auch anschließend in bester Gesundheit. Günter Wamser reitet mit nach Anleitung und Kursen nach unserer Methode seit vielen tausend Kilometern u.A. durch die Rockys barhufig durch die USA, unsere Freunde in Neu Zeeland gewinnen Distanzritte usw. Abrieb von zuviel Horn ist bei unseren abrieb- und wachstumsbalancierten Pferden kein Thema.
In der Übergangsphase von Beschlag oder Zanghuf zu einem gesunden und funktionierenden Huf sind allerdings auch nach unserem Know-how und nach Abwägung von Vor- und Nachteilen im Rahmen der ganzheitlichen Behandlung bestimmte von uns ausgewählte Hufschuhe
zu verwenden, ohne dass der Prozess der Heilung hierdurch vereitelt würde. Alsbald kann das Pferd dann auf diese Hilfen wieder verzichten.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an:
info@equine-institut.com oder telefonisch an: 0 65 57 - 90 00 00
Bitte lesen Sie auch die Informationen: www.hufkurs-deutschland.de www.hufseminar-deutschland.de www.hufklinik-eifel.de www.hufklinik.de www.vdhp.de


